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Fussball-WM: Südkorea – Deutschland

Die Geschichte der Begegnung Südkorea – Deutschland

Im dritten Gruppenspiel der Fussball-WM trifft Deutschland in der Gruppe F auf Südkorea. Der Asienmeister rund um den Star Heung-Min Son von Tottenham Hotspur traf bereits im Halbfinale der Weltmeisterschaft 2002 in Japan und Südkorea auf Deutschland. Damals triumphierte die deutsche Auswahl mit 1 : 0. Auch 1994 in den USA konnte sich Deutschland durchsetzen, damals lautete das Ergebnis Südkorea – Deutschland 2 : 3, ebenfalls am dritten Spieltag der Gruppe. Ein gutes Omen also? Jedenfalls sind sich die beiden Teams außerhalb der Weltmeisterschaft nur ein einziges Mal begegnet, und zwar bei den Olympischen Spielen 2016. Diese Begegnung endete 3 : 3. Damit stellt sie den einzigen Punktgewinn der Südkoreaner gegen die deutsche Elf dar.

Die Partie bei der WM 2018

Auch dieses Mal könnte die Partie der entscheidende Schritt ins Achtelfinale sein. Während der Titelverteidiger Deutschland als unangefochtener Favorit auf Platz 1 in der Gruppe gilt, kämpfen dahinter Mexiko, Südkorea und Schweden etwa auf Augenhöhe um den zweiten Platz. Doch auch mit Überraschungen ist in einer derart ausgeglichenen Gruppe stets zu rechnen. Ein Zeichen setzte Südkorea mit der Entlassung des Trainers Uli Stielike nach einer Amtszeit von etwa drei Jahren. Vor knapp einem Jahr trennte sich der Verband vom Deutschen, da dieser nicht erfolgreich genug war. Seine Position übernahm Tae-Yong Shin, der die Mannschaft zu einer erfolgreichen Qualifikation führte. Mit der diesjährigen Teilnahme sind die Ostasiaten bereits zum neunten Mal in Folge bei einer Fußball-Weltmeisterschaft vertreten. Doch auch Deutschland kann diese eindrucksvolle Serie aufweisen und hat mit Weltranglistenplatz 1 einen Vorsprung von 60 Plätzen auf Südkorea.

Die südkoreanische Mannschaft

Alle Hoffnungen der „Red Devils“ dürften wohl auf Son ruhen, dem einzigen Spieler von wahrhaft internationalem Format. Aus seiner Zeit in der Bundesliga, bei Leverkusen, kennt der Südkoreaner die Spieler Jonathan Tah und Julian Brandt, die im erweiterten WM-Kader Jogi Löws stehen.
Kapitän der südkoreanischen Nationalmannschaft ist dennoch der ebenfalls in England unter Vertrag stehende Sung-yong Ki. Der Profi von Swansea zieht im Mittelfeld die Fäden und kann mit seinen 29 Jahren auf große Erfahrung zurückblicken. So spielt er beispielsweise bereits seit über sechs Jahren in der englischen Premier League und lief schon mehr als 80 Mal für sein Heimatland auf, unter anderem bei der Fussball-WM 2010 und 2014. Neben diesen beiden Schlüsselspielern verfügt der Kader nur über wenige Profis, die nicht in Asien ihr Geld verdienen. Darunter stechen Koo Ja-cheol und Ji Dong-won hervor. Beide stehen seit 2015 in Diensten des FC Augsburg.

Wetten rund um die Begegnung

Ohne Zweifel ist Deutschland der klare Favorit für diese Begegnung. Mit einer Quote von 13,0 fällt das Vertrauen der Buchmacher in einen südkoreanischen Gruppensieg deutlich schwächer aus als jenes in einen deutschen Triumph. Hierfür beträgt die Quote der Wetten nämlich 1,25. Statt waghalsiger Sportwetten auf einen südkoreanischen Sieg gegen Deutschland ist es ratsamer, geschickt andere Wetten zu platzieren. So harmonieren beide Mannschaften in einer anderen Beziehung. Deutschland dominiert seine Spiele meist und zeichnet sich durch einen geduldigen Ballbesitzfußball aus. Ecken erhält die Elf aufgrund der ruhigen und kontrollierten Spielweise eher selten. Auch die durchschnittlich eher kleinen Südkoreaner setzen vorwiegend auf ein Spiel am Boden als auf hohe, lange Bälle. Daher fällt auch ihre Eckball-Bilanz eher schwach aus. Aus diesen Gründen kann es sich lohnen, Sportwetten abzuschließen, die von weniger als 10,5 Eckbällen für die Partie ausgehen.